Woche der beruflichen Bildung - Bundespräsident wirbt für die berufliche Ausbildung

13 Besuchstermine an fünf Tagen in sechs Bundesländern. Kreuz und quer durch die Republik von Berlin über Hamburg, Leipzig, Ludwigsburg, Bietigheim nach Stuttgart, dann am letzten Tag in Nordrhein-Westfalen die Stationen Düsseldorf, Essen und Dortmund – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender absolvierten vom 16. bis 20. April 2018 ihre Informationsreise mit Schul- und Betriebsbesichtigungen, Gesprächs- und Diskussionsrunden.

Die Schirmherrschaft über die "Woche der beruflichen Bildung" hatten der Bundespräsident und seine Ehefrau gemeinsam übernommen. Bei der Veranstaltung in der IHK Düsseldorf formulierte Steinmeier Eckpunkte der beruflichen Bildung und beteiligte sich an einer Talkrunde mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Politik. Elke Büdenbender informierte sich im Gespräch mit ehrenamtlichen Prüfern.

In seiner Düsseldorfer Rede zog der Bundespräsident ein erstes Fazit seiner Rundreise. Sie sei für alle Beteiligten ein kleines Experiment gewesen. Von der beruflichen Bildung profitierten alle: Die jungen Erwachsenen selbst, die Wirtschaft, die ihre Wettbewerbsfähigkeit sichere, nicht zuletzt die Gesellschaft, denn berufliche Bildung sorge für Integration durch Arbeit. Steinmeier zählte auf, warum die berufliche Bildung dem Land guttue. Sie sei Jobmotor und Fachkräfte-Generator, Karrieresprungbrett, Basis für fachliche Exzellenz, Integrationsmotor und biete die Möglichkeit zum Blick über den Tellerrand. Es sei Zeit, dass viel mehr Auszubildende die Chance zu einem Auslandsaufenthalt bekommen.

Initiatoren der Woche der beruflichen Bildung waren mit Unterstützung der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Deren Spitzenvertreter saßen auch in der Diskussionsrunde mit dem Bundespräsidenten. Gemeinsam waren sie der Ansicht, dass das Erfolgsmodell duale Ausbildung im Wettbewerb mit dem Hochschulstudium gestärkt und die beteiligten Berufsschulen besser ausgestattet werden müssen.

Alle Redebeiträge der Veranstaltung sowie Fotos finden Sie auf der Internetseite der IHK Düsseldorf.

Ansprechpartner

Christopher Meier
Aus- und Weiterbildung
Tel. 0221 1640-6000
Fax 6090
christopher.meier@koeln.ihk.de